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Chinedu und Cheelo, geb. 02.04.2022

zwei Rüden mit JME - juveniler myoklonischer Epilepsie

Sie sind zusammen mit ihren fünf Geschwistern im Wurf aufgewachsen und sehr gut auf verschiedenste Dinge geprägt und sozialisiert.

Chinedu ist der Erstgeborene, er ist eher groß und stämmig von der Veranlagung, der schwerste Rüde im Wurf und vom Wesen her gegenüber seinen Wurfgeschwistern sehr ausgeglichen, ruhig und zurückhaltend. Er sucht stets als einer der ersten den Kontakt zu Menschen, sei es zu den bereits bekannten oder auch neuen Personen, die zu Besuch kommen.

Cheelo ist eher klein und zierlich, aber in ihm schlummert das aufgeweckte, kleine Kerlchen, das ab und an ganz schön aufdrehen kann. Im Großen und Ganzen ist er der Welpe, der am wenigsten durch irgendetwas „Spezielles“ im Wurf auffällt – weder immer direkt ganz vorne mit dabei noch zu ruhig. Ein „ganz normaler“ Welpe halt.

Die Krankheit JME steht für Juvenile Myoklonische Epilepsie. Dies ist eine Form von Epilepsie, die bisher nur beim Rhodesian Ridgeback bekannt und genetisch diagnostizierbar ist. Juvenil bedeutet, dass die Krankheit im jungen Alter ausbricht – meist zwischen der 12. Lebenswoche und dem 18. Lebensmonat. Myoklonisch bedeutet, dass sich die epileptischen Anfälle bei zwei Drittel der betroffenen Hunde durch Muskelzuckungen äußern, die sich vor allem in der Einschlafphase des Hundes äußern. Dies sieht dann aus, als würde der Hund einen Stromschlag bekommen. Er erschrickt dann selber von diesen Zuckungen, ist wieder hellwach und versucht erneut zur Ruhe zu kommen. Die Anfälle können anfangs nur selten auftreten, jedoch schnell ausgeprägter werden und sich häufen, sofern der Hund nicht ärztlich betreut und medikamentös eingestellt wird. Dies bedeutet für den Besitzer eine sehr regelmäßige und strikte Einhaltung eines Medikamentenplans, bei dem 3x täglich das Medikament zum selben Zeitpunkt verabreicht werden muss, um den Wirkunsspiegel aufrecht zu erhalten. Dafür hat dieses Medikament die geringsten Nebenwirkungen auf andere Organe, wie Leber oder Nieren. Bei einem Drittel der betroffenen Hunde kommen zusätzlich zu den myoklonischen Anfällen auch noch die sogenannten generalisierten tonisch-klonischen Anfälle hinzu - die meist bekannten typischen epileptischen Anfälle - bei denen der Hund krampfend auf der Seite liegt, schäumt, unkontrolliert Urin absetzt und nicht ansprechbar ist. Diese schwerwiegendere Form benötigt eine zusätzliche medikamentöse Einstellung und intensivere ärztliche Betreuung.
In Rücksprache mit Spezialisten an der LMU München, die bereits Studien zum Thema JME beim Rhodesian Ridgeback durchgeführt haben, ist jedoch auch herausgekommen, dass gut eingestellte Hunde häufig ein beinah normales Leben leben können, die Anfälle deutlich reduziert werden können und wie andere Hunde auch acht bis zehn Jahre alt werden können. Die Lebenserwartung bei einem Hund mit JME ist also nicht zwangsläufig geringer. Mit der richtigen Betreuung, die durch die LMU München zugesichert wurde, steht also einem lebenswerten Hundeleben nichts im Wege und ist diese Form von Epilepsie zumeist gut händelbar.

Die Welpen befinden sich im Raum Koblenz und werden nur getrennt vermittelt.
Für weitere Informationen und Hilfe vor und nach der Vermittlung  stehen wir selbstverständlich zur Verfügung.
 
Kontakt bitte ausschließlich über das Interessentenformular!


RIDGEBACK IN NOT_______________________________________________________________________________________________________

Rhodesian Ridgeback in Not e.V.

Bergflagge 191

D-48249 Dülmen

 

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Vermittlung:

Cathy Chapados +49 2594 9596099
Kristin Nünning +49 2594 9597887
Daniela Gleitz +49 5509 9429293
  

 

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