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Cora & Buddy

13. November 2003

 

Dies ist die "Geschichte" 2er (ehemaliger) Nothunde.
 

CORA lebt seit Anfang Mai 2002 bei uns. Wir interessierten uns damals schon länger für einen erwachsenen RR und so fanden viele Telefonate mit Birgit statt. Ich wollte gerne 'nen Rüden, mein Mann lieber 'ne Hündin...
Tja, nachdem wir uns dann mal ein Hundpaar angesehen hatten (die dann zusammen vermittelt wurden), kam dann der Anruf, Birgit hätte eine Hündin für uns. Wir sollten die Leute mal anrufen und könnten sie uns ja mal ansehen. Mit dem "eben mal ansehen“", das war nicht so einfach, stand doch eine etwas weitere Strecke bevor. Wir bekamen Fotos vom Vorbesitzer und so richtig überzeugt war ich noch nicht, aber vor allem war es das Wesen das uns überzeugen sollte, das CORA UNSER HUND uns sein sollte.
 

Als wir sie damals zum ersten Mal sahen, war mein Mann sofort verliebt in sie! Sie sah aus wie ein kleines schüchternes Reh. So lieb und zurückhaltend, aber auch ängstlich. Dann ging es los zum Spaziergang, zu dem uns damals Birgit mit Goa begleitete. Für meinen Mann war klar:" ... die können wir nicht hier lassen!" Es wurde eine Nacht darüber geschlafen (Schlaf?! War gar nicht dran zu denken!) und am nächsten Morgen rüber zu den Leuten um mitzuteilen, dass wenn CORA denn mit möchte, wir sie mitnehmen wollen. CORA's Sachen waren schon gepackt......
 

Soviel dazu. Es "stimmte" vielleicht (immerhin) ein Drittel von dem, was uns vorher erzählt wurde und es war wirklich nicht leicht an CORA heran zu kommen. Sie schien viele schlechte Erfahrungen gemacht zu haben, die nicht nur darauf schließen ließen, das es mit anderen Hunden zutun hatte. Besonders Männern gegenüber steht ihr Verhältnis nicht zum besten, auch bei anderen Hunden gab und gibt es immer noch Schwierigkeiten was ihre Ängste angeht. .... man vergisst es (Gott sei Dank) schnell, aber es war ein hartes Stück Arbeit CORA's Vertrauen zu bekommen. Auch heute zeigt sie noch manches mal wie misstrauisch sie sein kann, zurecht wie ich finde, obwohl nicht jeder es versteht Rücksicht zu üben. Es hieß früher für uns: „Kein Hund auf's Sofa!“ CORA haben wir mit Leckerchen darauf gelockt um mit ihr näheren Kontakt zu haben, es dauerte trotzdem fast 10 Monate bis sie sich darauf traute und auch mal ruhig liegen blieb, wenn man sich bewegte.
So weit so gut. CORA wurde immer sicherer und so allmählich wuchs der Wunsch nach einem geeigneten Gefährten für CORA. Ein Rüde sollte es sein. Klar war auch, das CORA sich ihn aussuchen sollte. Mein Mann zweifelte ob denn gerade CORA überhaupt einen 2. neben sich dulden würde. Zieht sie sich zurück? Was passiert dann? Fragen über Fragen. Dann stand das „Date“ mit BUDDY an und was passierte?! Unsere CORA forderte ihn auf und es sah aus als würden sich die beiden bereits kennen. Wir waren total verblüfft wie sicher unser "kleines Mäuschen" dort in ungewohnter Umgebung spazieren ging. Hhhmm ... herzkrank ist der BUDDY, o.k. aber sollen wir es davon abhängig machen? Ist es nicht wichtiger CORA versteht sich mit ihm?!
 

Wieder sollte eine Nacht drüber schlafen Klarheit bringen: wir waren noch nicht ganz wieder zuhause, da riefen wir die Leute an und sagten das wir BUDDY noch am gleichen Abend abholen! Das war Anfang Oktober 2003. Seitdem lebt nun auch BUDDY bei uns.
 

Nach anfänglichen Futterneid-Geschichten, die mit Herzklopfen unsererseits geregelt wurden, läuft es von Tag zu Tag besser. CORA schien nach ein paar Tagen schon irritiert, fing sich aber Gott sei Dank sehr schnell wieder. BUDDY trauerte auf seine Art: war fröhlich beim Spaziergang, in der Wohnung neugierig und anhänglich, aber sein Magen-Darm-Trakt rebellierte, was sich nach kurzer Zeit dann aber legte. Wir denken das CORA ihm dabei sehr geholfen hat, auch wenn sie nicht immer nett zu ihm ist ;-))
 

BUDDY ist wesentlich „unkomplizierter“ als CORA es am Anfang war. Eine Umstellung war für uns, das nun ein Hund im Haus lebt, der die Nähe zu uns sucht!
Auch draußen bei Begegnungen mit anderen Hunden läuft es recht unkompliziert ab, BUDDY ist auch Rüden gegenüber tolerant.
Die beiden sind ein zwar ziemlich ungleiches, aber sich ausgleichendes Paar:
Sie: die zurückhaltende Diva, er: der liebenswerte Bollerkopf!
Er gibt ihr Sicherheit bei anderen Hunden, sie gibt ihm Sicherheit wenn die Jäger schießen und er vor Angst am liebsten im Boden versinken möchte.
Beim Tierarzt allerdings schlottern sie beide wie Espenlaub!!!
Wir sind froh, dass wir CORA haben mit entscheiden lassen wer zu uns ins Haus zieht.
Mittlerweile ist es so, als wären immer schon 2 Hunde hier im Haus gewesen und es macht riesigen Spaß mit den beiden spazieren zu gehen.
Selbst unsere Eltern haben die beiden überzeugt wie ruhig und gelassen so große Hunde in der Wohnung sein können.

Wir hoffen sehr, dass die beiden noch lange, lange Zeit bei uns bleiben.
Sie sind das beste was Roland und mir zusammen "passieren" konnte!

Wir wünschen allen die noch überlegen ob sie sich für einen RR in Not entscheiden, viel Mut und viel Glück, es lohnt sich immer!

Claudia und Roland mit CORA & BUDDY


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